Kokos-Linsen-Aufstrich

Zutaten:

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Eine Schalotte oder kleine Zwiebel und zwei Zehen Knoblauch, beides fein gehackt, in etwas Öl anschwitzen. 1 TL Currypulver und 1/2 TL Kreuzkümmel dazugeben und kurz mit dünsten, bis die Gewürze zu duften beginnen.

100g rote Linsen und 250 ml Kokosmilch dazu geben, aufkochen lassen und ca. 10 min. bei kleiner Hitze garen.

Pürieren und mit Salz abschmecken.

Paprika-Sonnenblumenkern-Aufstrich

Zutaten:

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4 große Paprika in grobe Stücke schneiden und in einer Pfanne anrösten. 80 g Sonnenblumenkerne, 2 EL Olivenöl, 2 EL Hefeflocken, 3 EL Haferflocken und 2 Knoblauchzehen pürieren. Fertig gebratene Paprika zum Mixen dazugeben. Mit Salz, Pfeffer und ggf. Chiliflocken abschmecken.

Hummus mit sonnengetrockneten Tomaten

Zutaten:

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Etwa 200 g Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen und in ca. einer Stunde fertig garen. Alternativ kann man eine Dose (425 g) Kichererbsen verwenden. Aqua faba (das Abtropfwasser) nicht verwerfen! 4 Knoblauchzehen hacken und 60 g sonnengetrocknete Tomaten in Streifen schneiden.

Zusammen mit 50 g Tahini, 1 TL (grobem) Salz (auch lecker: Räuchersalz), 4 EL Olivenöl, dem Saft von zwei Zitronen, frischer Petersilie nach Belieben und getrocknetem Oregano pürieren. Während des Pürierens kann so viel Aqua faba zugegeben werden, bis die Konsistenz zäh-cremig wird (können durchaus >100 ml sein).  Dazu macht sich zum Beispiel auch eine Messerspitze scharfes Paprikapulver hervorragend!

Belugalinsen-Balsamico-Aufstrich

Zutaten:

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1 Knoblauchzehe und 1 Zwiebel schälen und klein würfeln. In einem Topf in etwas Olivenöl kurz anbraten, dann 150 g Belugalinsen zugeben und 2 Minuten mitbraten. Währenddessen Wasser kochen und damit 400 ml heiße Gemüsebrühe herstellen. Diese in den Topf gießen und auf mittlerer Stufe ca. 20 Minuten leicht köcheln (die Flüssigkeit sollte gut aufgesogen werden). 60 ml Balsamico-Essig (in bio-Qualität ist er nicht gefärbt) mit etwa 2 TL Zucker mischen und in einem kleinen Topf oder Pfanne bei starker Hitze kurz kochen, sodass der Zucker karamellisiert. Mit einem Schaber den Balsamico-Sirup herausnehmen und zu den Linsen geben. Etwa 10 getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten (je nach Belieben) in Stücke schneiden und mit in den Topf geben. Mit einem Pürierstab die Masse gründlich homogenisieren. Einen halben Bund Petersilie klein hacken und zum Aufstrich geben. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, nochmal ganz kurz aufkochen lassen und dann in heiße Gläser füllen. Fertig ist der säuerlich-erfrischende Belugalinsen-Balsamico-Aufstrich!

Linsen-Tomaten-Erdnüsse

Zutaten:

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Gelbe Linsen mit Wasser zum Kochenbringen und dann im geschlossen Topf bei niedriger Stufe garen.

Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch in kleine Würfel schneiden und in Öl anschwitzen. Dazu Curry- und Kurkumapulver streuen und unter Rühren ein paar Minuten dünsten. Etwas Wasser zugeben, die gelben Linsen hinzufügen und etwa 10 Minuten garen.

Schließlich auch die Erdnüsse hinzufügen und alles zusammen fein pürieren, mit Salz und Pfeffer würzen.

Dazu passen gut Tomaten und Koriandergrün, falls verfügbar.

Kichererbsen-Petersilie-Oliven

Zutaten:

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Kichererbsen (aus der Dose oder besser als trockene Kichererbsen selbst eingeweicht und gekocht) abgießen, abtropfen lassen und grob pürieren. Eine Knoblauchzehe und reichlich Petersilie dazu, außerdem Tahin, Zitronensaft und Öl, sowie ganz wenig Wasser, um die Konsistenz zu steuern. Alles zusammen pürieren. Nun Minzeblätter rebeln, Oliven Würfeln und zur Creme geben. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Griechische Schafskäsecreme

Zutaten:

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Was Du brauchst: 1 Knobi-Zehe

200 g Schafskäse

100 g weiche Butter

75 g Sahne

30 g Schafskäse

1  Teelöffel Oregano

½  Teelöffel Rosmarin

Wie?     Knobi-Zehe kleinhacken, anschließend mit allen anderen Zutaten mixen

 

Rumänischer Auberginen-Aufstrich „Zacuscǎ“

Zutaten:

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ZUBEREITUNGSZEIT 2:30 Stunden plus Sterilisierzeit 45 Minuten

Zutaten: 1,2 kg Auberginen, 220 g dicke Möhren, 250 g Zwiebeln, 4 Knoblauchzehen, 1 kg rote Spitzpaprikaschoten, 100 ml Sonnenblumenöl, 200g Paprika-Tomatenmark, 50g Tomatenmark, Zucker + Salz, 6 Lorbeerblätter, Außerdem:6 Gläser

  1. Auberginen waschen, Putzen. Im vorgeheizten Backofen auf dem Rost in der mittleren Schiene bei 240 Grad (Gas 4-5, Umluft nicht empfehlenswert) 1 Stunde garen. Auf dem Rost abkühlen lassen. Inzwischen Möhren erst schälen, dann grob raspeln. Zwiebeln in feine Würfel schneiden Knoblauch fein hacken.
  2. Paprika waschen, Stielenden abschneiden, Kerne mit einem langenspitzen Messer entfernen. Paprika auf einem Backblech verteilen, unterm vorgeheizten Back- ofengrill bei 250 Grad auf der 2. Schiene von oben 10-15 Minutengrillen, bis die Haut schwarz wird. Schoten dabei 1-mal wenden. Paprika auf dem Backblech abkühlen lassen.
  3. Auberginen halbieren, Fruchtfleisch mit einem Löffel von der Haut trennen und am besten mit einer Teigkarte fein hacken. Paprika halbieren, häuten und fein hacken
  •  Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebeln darin bei mittlerer Hitze 10 Minuten glasig dünsten. Paprika-Tomatenmark, Tomatenmark und Knoblauch unterrühren, kurz mitdünsten. 1 El Zucker zugeben und schmelzen lassen. Möhren, Auberginen, Paprika, 1 El Salz und Lorbeer zugeben. Offen aufkochen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten kochen lassen, dabei oft umrühren, damit die Masse nicht anbrennt.
  • Masse sofort in saubere Gläser füllen, verschließen und im vorgeheizten Backofen bei 100 Grad (Gas 1, Umluft 100 Grad) auf dem Rost in der mittleren Schiene 45 Minuten sterilisieren. Gläser im ausgeschalteten Backofen abkühlen lassen.

moretum

Zutaten:

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[…]
tum quoque tale aliquid meditans intraverat hortum;
ac primum leviter digitis tellure refossa
quattuor educit cum spissis alia fibris,
inde comas apii graciles rutamque rigentem
vellit et exiguo coriandra trementia filo.

Jetzt auch solcher Gesinnungen voll, betrat er den Garten.
Aber zuerst, da er leise das Land mit dem Finger gelockert,
Zieht er heraus vier Stangen mit vielfachen Knollen des Knoblauchs
Drauf des Eppiches zartes Gesproß, und die starrende Raute,
rupfet er, samt Koriander, an haarigen Dolden erzitternd.

haec ubi collegit, laetum consedit ad ignem
et clara famulam poscit mortaria voce.
singula tum capitum nodoso corpore nudat
et summis spoliat coriis contemptaque passim
spargit humi atque abicit; servatum +gramine+
bulbum

Diese nun trägt er hinein, und sitzt ans fröhliche Feuer,
fordert darauf von der Magd mit lauter Stimme den Mörser.
Jegliches Haupt entblößt er von zahlreich hüllender Rinde,
Und wie die oberen Häutchen er abzieht, streut er verachtend
rings auf die Erde sie hin; und die Knoll‘, auf Grase bewahret,

tinguit aqua lapidisque cavum demittit in orbem.
his salis inspargit micas, sale durus adeso
caseus adicitur, dictas super ingerit herbas,
et laeva +vestem+ saetosa sub inguina fulcit,
dextera pistillo primum fragrantia mollit

spület er, senket sie dann in des Steins gehöhlete Rundung.
Körniges Salz nun streut er; und hart zerfressen vom Salze,
kommt ein Käse dazu; drauf schüttet er alle die Kräuter.
Jetzo hält ihm die Link‘ um den zottigen Leib das Gewand fest;
Aber die Rechte zerquetscht mit der Keule den duftenden Knoblauch

alia, tum pariter mixto terit omnia suco.
it manus in gyrum: paulatim singula vires
deperdunt proprias, color est e pluribus unus,
nec totus viridis, quia lactea frusta repugnant,
nec de lacte nitens, quia tot variatur ab herbis.

stampfend, und reibt dann alles zu gleich gemengetem Safte.
Ringsum dreht sich die Hand: allmählich schwindet zusammen
jede besondere Kraft; und die Farb‘ ist aus mehreren eine:
Weder grün durchaus, da es milchige Krumen verbieten,
noch erhellt von der Milch, die mit mancherlei Kraute gefleckt ward.

saepe viri nares acer iaculatur apertas
spiritus et simo damnat sua prandia vultu,
saepe manu summa lacrimantia lumina terget
immeritoque furens dicit convicia fumo.
procedebat opus; nec iam salebrosus, ut ante,

Oft, dass streng in des Manns einatmender Nase der Aushauch
steigt, und mit krausem Gesicht sein eigenes Mahl er verdammet;
oft, dass mit oberer Hand die tränenden Augen er abwischt,
Gegen den Rauch anwütend mit unverschuldeter Schmähung.
Vorwärts rückte das Werk. Nicht uneben mehr, wie im Anfang,

sed gravior lentos ibat pistillus in orbis.
ergo Palladii guttas instillat olivi
exiguique super vires infundit aceti
atque iterum commiscet opus mixtumque retractat.
tum demum digitis mortaria tota duobus

ging bereits schwerfällig die Keul‘ im langsamen Umlauf.
Darum tröpfelt er drauf des paladischen Öles ein wenig,
gießt auch ein wenig hinzu von der Kraft des beißenden Essigs.
Dann von neuem vermischt er das Werk, und wieder von neuem.
Endlich kehrt er den Mörser mit zwei umlaufenden Fingern

circuit inque globum distantia contrahit unum,
constet ut effecti species nomenque moreti.
eruit interea Scybale quoque sedula panem,
[…]

rings, und presst das zerstreute zu einer ballenden Kugel.
So wird Form und Namen dem fertigen Mörsergerichte.
Cybale scharret indes auch emsig das Brot aus der Asche,
[…]

aus Appendix Vergiliana, dem Vergil zugeschrieben, 1. Jh. v. Chr.